Welpenerziehung


Welpen           Alter: ab der 8. Woche bis ca. 18. Woche

 

Die wenigen Wochen als Welpe, prägen Ihren Hund entscheidend. Sein Charakter, sein Sozialverhalten, Mut oder Ängstlichkeit bekommen jetzt die stärkste Bedeutung.
Es liegt in der Hand des Menschen, wie und was aus seinem Hund wird. Ein guter Start ins Leben beginnt mit einer guten Erziehung, einem liebevollem aber konsequenten täglichen Umgang, welches sich das ganze gemeinsame Leben auszahlen wird. Seit dem 24.4.2015 haben wir uns auch dieser Aufgabe wieder gestellt, dass wir die wichtigste Prägephase des Hundes mit anleiten und begleiten.


 

Was lernt der Hund?

Der Welpe lernt im gemeinsamen Spiel, sich anderen Hunden gegenüber richtig zu verhalten (Sozialverhalten).
Der Welpe lernt spielerisch die Grundbegriffe (z.B. Das Herankommen, das Laufen an der lockeren Leine, Sitz und Platz).
Gewöhnung an zahlreiche Umweltreize (Geräusche, Radfahrer, Autos, Lärm) und vieles mehr. Verschieden Untergründe (Gitter, Plane, verschiedene Steinböden, grober und feiner Steine, Rasenfläche, Schotter) usw.. Lernt der Welpe dieses positiv kennen, wird er später keine Angst oder Schwierigkeiten haben über diese Untergründe zu laufen.
Einsatz von Lern- und Spielgeräte zur Förderung der Motorik.
Untersuchung vom Hundeführer und Fremdperson an Pfoten, Ohren, Zähne, etc. Welpen sollten lernen sich vom Menschen überall anfassen zu lassen, um beispielsweise dem Tierarzt nicht feindlich gegenüber zu stehen.

 

 

 

Was lernt der Mensch?

Aufbau einer vertrauensvollen Bindung zwischen Mensch und Hund. Richtiges motivieren z.B. Leckerli ( Futtertrieb), Stoffknochen ( Spieltrieb). Körpersprache und Ausdrucksverhalten des Welpen zu erkennen, “Beschwichtigungssignale des Hundes” z.B. (züngeln, gähnen, kratzen, Blickkontakt mit dem Hundeführer vermeiden) und vieles mehr.
Der Mensch muss lernen Körpersprache und Signale bewusst einzusetzen, weil der Hund ein Mimik- und Gestikseher ist und unser gesprochenes Wort nicht verstehen kann.
Uns ist es wichtig, dass der Mensch lernt und versteht, dass der Hund ein wertvoller -  respektvoll zu behandelnder Partner an seiner Seite ist.

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